BÜRGERSTIFTUNG RÖSRATH
Schloss Eulenbroich
Eulenbroicher Auel 19
51503 Rösrath

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Gütesiegel für die Bürgerstiftung Rösrath

Quelle: Rundblick Rösrath

Neu aufgestellt: Bürgerstiftung Rösrath

Die neuen Vorstandsmitglieder der Bürgerstiftung, Robert Scheuermeyer und Berthold Kalsbach. Der frisch gewählte Vorsitzende des Kuratoriums Hans Vierkotten und Stellvertreterin Ursula Wermerskirchen.

Eine beeindruckende Bilanz legt die 2004 gegründete Bürgerstiftung Rösrath vor: Insgesamt 124 Projekte wurden bis 2011 finanziell unterstützt. Allein im vergangenen Jahr konnte die Bürgerstiftung 22 Mal helfen –Groß und Klein, Jung und Alt in Rösrath profitierten davon. Der Erhalt von Schloss Eulenbroich gehörte von Beginn an zu den erklärten Zielen der Stiftung. Sie zeichnete 50 Prozent des Gesellschaftskapitals der Schloss Eulenbroich GmbH, damit das Wahrzeichen der Stadt auch für die nächsten Generationen erhalten bleibt. Darüber hinaus wurde auch 2011 wieder kräftig fürs Schloss gespendet: Geld von der Bürgerstiftung gab's zum Beispiel für Maschinen zur Parkettpflege, den Kauf von Inventar und die Durchführung der Kulturveranstaltungen. Doch nicht nur fürs Schloss flossen Gelder: Auf der jetzt vorgelegten Liste der Aktivitäten 2011 stehen auch die Hilfeleistung für Problemgruppen, Jugendförderung und Jugendhilfe, Seniorenförderung, Kultur in der Stadt, Pflege des öffentlichen Raums und des Brauchtums. Es gibt kaum einen Bereich in der Stadt, in den sich die Bürgerstiftung nicht unterstützend einbrachte. Kein Wunder also, dass die Resonanz groß ist: Immer mehr Menschen wollen die Bürgerstiftung bei ihren guten Taten unterstützen – ob mit aktiver Hilfe, zweckgebundenen Spenden oder mit Beiträgen zum fest angelegten Gesamtkapital, aus dessen Erträgen dann Spenden fließen. Beim Start 2004 betrug das Gesamtkapital der Bürgerstiftung 55000 Euro – mittlerweile ist es schon auf fast 350 000 Euro angewachsen. Die Bürgerstiftung ist zuversichtlich, dass sich in Zukunft noch viele weitere engagierte Rösrather für den guten Zweck einsetzen. So viele wie möglich sollen mithelfen, damit Rösrath die liebens- und lebenswerte Stadt bleibt, die sie ist. Neue Mitglieder sollen bei Veranstaltungen im Schloss geworben werden. Bei der gemeinsamen Sitzung von Kuratorium und Vorstand der Bürgerstiftung in Schloss Eulenbroich wurden jetzt aber auch einige personelle Veränderungen beschlossen. Kuratoriumsvorsitzender Walter Stein, der seinen Rücktritt verkündete, will der Stiftung weiterhin tatkräftig und beratend zur Seite stehen. Die Kontinuität soll auf jeden Fall gewahrt bleiben. Für Stein und seinen Stellvertreter Robert Schulze rücken zwei bewährte Kuratoriumsmitglieder an die Spitze: Den Vorsitz übernimmt der Rösrather Unternehmer Hans Vierkotten, als Stellvertreterin wird künftig Ursula Wermerskirchen (Sülztal-Apotheke) fungieren. Einen Stabwechsel gibt es auch im Vorstand: Winfried Reske (Vorsitzender) und Dieter Happ (Stellvertreter) treten von ihren Ämtern zurück. Auf einstimmigen Beschluss wurden Beigeordneter Berthold Kalsbach und Unternehmer Robert Scheuermeyer zu neuen Vorstandsmitgliedern gewählt. Auch Reske und Happ bleiben der Bürgerstiftung verbunden und wollen ihre langjährige Erfahrung weiterhin einbringen. Ein neuer Vorsitzender und sein Stellvertreter werden bei der anstehenden Vorstandssitzung gewählt.

Der frisch gewählte Kuratoriumsvorsitzende Hans Vierkotten trat sein Amt gleich mit einer neuen Idee an: Die Bürgerstiftung Rösrath sollte noch mehr zum Ansprechpartner der Rösrather Bürger werden, meinte der 63-jährige anlässlich der Sitzung in Schloss Eulenbroich. Sein Vorschlag: An prominenter Stelle wird ein Briefkasten angebracht, Rösrather Bürger können ihre Ideen für die Bürgerstiftung schriftlich festhalten und dann dort einwerfen. Dann ist die Bürgerstiftung immer für alle da. Der Vorschlag Vierkottens gefiel auch Bürgermeister Marcus Mombauer. Er will sich nun Gedanken machen, wo der Briefkasten am besten aufgestellt werden kann. Auch Alt-Bürgermeister Dieter Happ war von Vierkottens Plan angetan. Spontan erklärte er sich bereit, die Betreuung der Anlaufstelle zu übernehmen. »Das ist toll. Dieter Happ wäre der ideale Mann dafür,« kommentierte Vierkotten.

Fest steht auf jeden Fall: Die Bürgerstiftung wird auch in den nächsten Jahren in Rösrath Gutes tun. (Dr. Winfried Reske)

Foto: RÖSRATHerleben

Quelle: RÖSRATHerleben Herbst 2012

www.bauer-thoeming.de

Gemeinsam Zukunft schaffen

 

Die 2004 auf Betreiben des damaligen Bürgermeisters Dieter Happ gegründete Bürgerstiftung Rösrath realisierte bis heute 122 kulturelle und soziale Projekte. In Zeiten knapper kommunaler Kassen erfahren die »freiwilligen Leistungen«, die für das kulturelle und soziale Leben unverzichtbar sind, schnelle und unbürokratische Hilfe. Von der Erhaltung von Schloss Eulenbroich über diverse Förderungen von Jugend- und Seniorenprojekten bis hin zur Unterstützung von Theater- und Musikveranstaltungen reicht die Bandbreite der Stiftung von Bürgern für Bürger, die von der ersten Stunde etwas geschaffen hat, das über die jetzige Generation weit hinausweist. Auf der Agenda des Vorstandsvorsitzenden Dr. Winfried Reske steht unter anderem die Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehr sowie der ehrenamtlich Tätigen in der Brauchtumspflege.

Mittlerweile ist das Stiftungsvermögen von ursprünglich 55000 Euro auf stolze 370000 Euro angewachsen. Einen unschätzbar großen Anteil hieran hat die VR-Bank Bergisch Gladbach. Unter der Federführung ihres Vorstandes Franz Hardy und Lothar Uedelhoven unterstützte die Bank nicht nur die Gründung mit 50000 Euro, sondern stiftete 2010 und 2011 jeweils weitere 20000 Euro. »Bürgerstiftungen systematisch und nachhaltig zu fördern, dies als langfristige Investition in Strukturen zu verstehen, die einen wichtigen Beitrag zur positiven Entwicklung von Gemeinden, Städten und Regionen leisten können, ist unserer gesamten Gruppe ein inneres Anliegen und ein verantwortungsvoller Auftrag«, betont Hardy die gesellschaftliche Verantwortung seines Institutes.

Foto: RÖSRATHerleben

Quelle: RÖSRATHerleben Winter 2011

www.bauer-thoeming.de

Eine Erfolgsgeschichte für Rösrath

 

 

»Es lohnt sich, was einem ans Herz gewachsen ist, tatkräftig zu pflegen«, sagte Verleger Alfred Neven DuMont bei seiner Rede zum fünften Geburtstag der Bürgerstiftung Rösrath mit innerer Überzeugung. Als Gründungsstifter und Ehrenvorsitzender des Kuratoriums formulierte er damit so etwas wie ein unausgesprochenes Motto der gemeinnützigen Einrichtung, die 2004 von Rösrather Bürgern aus der Taufe gehoben wurde.

Gegründet wurde sie auf Betreiben des damaligen Bürgermeisters Dieter Happ, der mit seinen Mitstreitern der ersten Stunde etwas geschaffen hat, das über die eigene Zeitgenossenschaft weit hinausweist. Denn eine solche Stiftung ist auf Dauer angelegt. Sie ist ihrem Wesen nach unabhängig und transparent und soll über Generationen hinweg wirken, ohne dass wechselnde politische Mehrheiten, Lobbyisten oder Mitglieder sie einseitig für sich instrumentalisieren können.

Mittlerweile ist das Stiftungsvermögen auf 275.000 Euro angewachsen. Aber ihre Strahlkraft und die Präsenz ihrer Mitglieder haben auch andere, weniger betuchte Bürger inspiriert, sich ebenfalls nach Maßgabe ihrer Möglichkeiten zu engagieren. »Wir leben nämlich auch von Spenden«, betont Dr. Winfried Reske. Ohne sie, nur mit dem Ertrag aus dem Stiftungskapital, wäre der finanzielle Spielraum deutlich geringer.

Aus den Zinserträgen des Kapitalstocks und durch Einzelspenden wurden mittlerweile 66 kulturelle und soziale Projekte in der Sülzstadt gefördert. Die Summen zwischen 300 und 1500 Euro scheinen auf den ersten Blick eher klein, doch sie bewirken trotzdem Großes. Denn die Bürgerstiftung springt da ein, wo die Kommune wegen ihrer Kassenlage an eine Grenze stößt, bei den sogenannten freiwilligen Leistungen, die aber gerade für das kulturelle und soziale Leben einer Stadt immens wichtig sind. Gefördert wurden Sportanlagen, Kindergärten und Schulen, Maßnahmen zur Stadtverschönerung oder etwa die Errichtung eines behindertengerechten Zugangs zur Stadtbücherei. Auch der Mittagstisch für bedürftige Schulkinder hat von der finanziellen Unterstützung der Stiftung profitiert, genauso wie zahlreiche Projekte der Jugend- und Seniorenhilfe.

Ein wichtiger Schritt war zudem der Einstieg in die Betriebs-GmbH des geplanten Kultur- und Bildungszentrums Schloss Eulenbroich: Die Bürgerstiftung brachte 50 Prozent des Grundkapitals auf, genauer gesagt 12.500 Euro und wurde Mit-Gesellschafter. Damit wächst auch ihr Einfluss auf das kulturelle Geschehen der Stadt Rösrath. Und auch das ist ganz im Sinne ihres Stiftungsauftrags.

Sigrun Stroncik

Foto: WKRÖSRATH

Quelle: Wirtschaftskompass Rösrath 2009

Verlag Bauer & Thöming
www.bauer-thoeming.de

Einweihung des Briefkastens der Bürgerstiftung vor dem Schloss Eulenbroich

Der Briefkasten der Bürgerstiftung Rösrath steht nun vor dem Schloss Eulenbroich und wartet auf Post. Gestiftet wurde das schöne Stück von Ursula Wermerskirchen und Hans Vierkotten. Die Gestaltung übernahm dankenswerterweise die Werbeagentur Naus.

Getreu dem Motto Mitwirken & Mitgestalten haben nun die Bürger die Möglichkeit, unkompliziert mit Anregungen, Wünschen und auch Sorgen, auf die Bürgerstiftung Rösrath zuzugehen. Dieter Happ hat versprochen jeden Tag einmal vorbei zu kommen, den Kasten zu leeren.(Text und Foto: RS)

Kuratoriumsvors. Hans Vierkotten, stellv. Kuratoriumsvors. Ursula Wermerskirchen,
Dieter Happ